Campus für Christus e.v.

Endlich gute Nachrichten | 24.02.2026

Organisation:

Der Campus für Christus e.V. ist eine überkonfessionelle und internationale Missionsbewegung, die in über 150 Ländern aktiv ist. Ihr Ziel: Menschen dafür begeistern, sich mit Jesus und seiner in Worten und Taten gelebten Liebe auseinanderzusetzen und seinem Beispiel zu folgen. Der Campus für Christus wurde 1951 in den USA gegründet und ist seit 1967 als gemeinnütziger Verein auch in Deutschland tätig. Der Campus für Christus e.V. ist im deutschsprachigen Raum sehr aktiv und teilt sich in zahlreiche Arbeitsbereiche auf, die alle das gleiche Herzensanliegen haben: Hoffnung und Liebe in die verschiedenen Gesellschaftsschichten weiterzugeben. So gibt es ein facettenreiches Angebot für Familien, Singles, Kinder, Frauen, Männer, Kreative und vieles mehr…

 

Projekt:

Endlich gute Nachrichten ist ein Eventformat, das von Tim Niedernolte und Christoph Waffenschmidt ins Leben gerufen wurde und für das sich der Campus für Christus als Trägerverein zur Verfügung gestellt hat.

Die Idee für Endlich gute Nachrichten entstand aus zahlreichen Gesprächen Niedernoltes und Waffenschmidts mit Menschen in ihrem Umfeld. Überall beobachteten und hörten sie den gleichen Grundtenor: „Ich ertrage es kaum noch, die Nachrichten zu gucken.“ Oder: „Ich schaue schon lange keine Nachrichten mehr: Erst Corona, dann die Ukraine und die Energiekrise. Jetzt die Rezession….“

So stellten sich Tim Niedernolte und Christoph Waffenschmidt die Frage: „Warum nicht einmal gute Nachrichten verbreiten?“ Und schon war die Idee für ein neues Eventformat namens Endlich gute Nachrichten geboren, das am 20.05.2025 das erste Mal das Licht der Welt erblickte.

Zu Beginn des Abends, der im .GUT Flughafen 1 auf dem ehemaligen Tegeler Flughafengelände in Berlin stattfand, ging es gleich hoffnungsvoll los: Mit der Info, dass der Fischotter wieder zurück in Berlin sei und weit weniger Kinder an vermeidbaren Kinderkrankheiten leiden als noch einige Jahre zuvor, war die Grundlage für eine positive Stimmung bereits gelegt. Es folgte ein facettenreiches Programm. So wurde zum Beispiel die Journalistin, Buchautorin und Reporterin Jenifer Girke zum Thema Nachrichtenkonsum interviewt. Ihre These: Was es benötige, seien nicht unbedingt mehr gute Nachrichten, sondern andere Art der Berichterstattung, die konstruktiver und sachlicher sei.

Parallel wurden zwei Personen aus dem Publikum zu einem interaktiven Durchforsten der aktuellen Tageszeitungen nach guten Nachrichten eingeladen, die als eine Art Cluster auf einem Poster verbastelt werden durften. Interaktion war das Zauberwort dieser Veranstaltung.

Ebenso hielt Tim Niedernolte einen ermutigenden Vortag darüber, wie wichtig es sei, worauf wir unseren inneren Fokus, unsere innere Taschenlampe ausrichten. Es wurde klar: Das Gute zu sehen, ist erlernbar. Sogar in den schwierigsten Umständen. Genau das untermauerte auch das darauf folgende Interview mit einem der Geschäftsführer des .Gut Flughafen 1, in dessen Hallen die Veranstaltung stattfand. Der Einblick, den Marc Bernath gab, machte praktisch deutlich, dass es in der Hand der Menschen liegt, was sie aus dem machen, wie die Welt um sie herum aussieht: Er und sein Team bauen gerade am ehemaligen Tegeler Flughafen eine Stadt der Zukunft. Für eine Zukunft, in der es sich gerne und gut leben lässt. Und da das nicht allein ginge, sei das .Gut Flughafen 1 nun ein Art Start Up Hub, in dem verschiedene Start-Ups Hand in Hand für eine bessere Zukunft zusammenarbeiten würden.

Um das Programm aufzulockern und das Herz mit in die tragenden Gedanken des Abends mit hineinzunehmen, trat die Musikerin Joycelin B. Smith immer wieder als Highlight zwischendurch auf und berührte die Teilnehmenden mit ihrer unvergleichlichen Stimme und ihren Worten, die dem Event eine ganz besondere Note verliehen. Mit ihren Songs „What are we doing here?“ und „Shine the light“ setzte sie den musikalischen Fokus feinfühlig und immer passend zum gerade schwingenden Moment.

Es folgten weitere gute Nachrichten in Form eines Quiz und ein Online-Live-Interview mit dem Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo, der auf faszinierende Weise davon berichtete, wie er das Wurzelwerk von abgestorbenen Bäumen nutzt, um sie als regenerative Quelle für das Wachsen neuer Wälder einzusetzen, was die Begrünung von Teilen der Sahelzone erfolgreich unter Beweis stellt. Er ermutigte auf unnachahmliche Weise: „What has God put in your heart? Be the change that you want to see. Even if the first steps are little.“

Zum krönenden Abschluss sang Joycelin B. Smith „The circle of life“ und lud dazu ein, den eigenen Platz im ewigen Kreis des Lebens einzunehmen und ihn nicht unbesetzt zu lassen. Ein berührendes Ende des offiziellen Programms, das nun von einem Beisammensein in wertschätzender Gemeinschaft, mit tiefgehenden Gesprächen und gutem Essen abgelöst wurde und darin seinem geselligen Abschluss fand.

Ein gelungener Start für das Format Endlich gute Nachrichten, auf den hoffentlich noch viele weitere solch besonderer Abende folgen werden…

 

Unterstützung:

Die Stiftung Bildung.Werte.Leben finanzierte die Veranstaltung mit und freut sich, auf diese Weise an der Verbreitung guter Nachrichten teilzuhaben, die unser Land so dringend braucht.

 

Durchführung:

Endlich gute Nachrichten fand das erste Mal am 20.05.2025 am Flughafen Tegel im  .GUT am Flughafen 1 statt. Ideen für eine Weiterführung des Formats werden bereits umgesetzt und weiterentwickelt.

Tim Niedernolte berichtet selbst:

„Je stärker die multiplen Krisen, Kriege und Konflikte unseren Nachrichtenalltag bestimmen und auch beherrschen, desto häufiger fallen die guten Nachrichten, hoffnungsvollen Geschichten und Mut machenden Entwicklungen hinten runter. Genau an diesem Punkt setzt die Idee von „Endlich gute Nachrichten“ an. Ein Event mit dem Fokus auf das Gute – sowohl in der Welt als auch in jedem einzelnen von uns. Denn wer wieder ganz neu erlebt, dass die Realität weder einseitig dunkel noch negativ ist, der geht anders in seinen Alltag. Mit einer veränderten Perspektive und dem Wissen, dass eigenes Engagement einen Unterschied machen kann. 

Ohne den Rückenwind der „Stiftung Bildung.Werte.Leben“ hätte dieses Event wohl niemals das Licht der Welt erblickt und etwa hundert geladene Gäste in der ehemaligen Cargohalle des Flughafen TXL zum Strahlen gebracht. Von ersten Gesprächen bezüglich der Konzeption des Events über das Sponsoring bis hin zur konkreten Umsetzung vor Ort war die Stiftung an unserer Seite. Danke für diese so vertrauensvolle und partnerschaftliche Begleitung. Eine wahrhaft gute Nachricht!“