Evangelische schule Berlin zentrum

Studienreise Türkei | 30.09.2025

 

Organisation:

Unter dem Motto „Zukunft nachhaltig und gerecht gestalten“ macht es die Evangelische Schulstiftung in der EKBO mehr als 10.000 Schülerinnen und Schülern an 35 Schulen und 17 Horten in Berlin und Brandenburg möglich, den eigenen Schulalltag wertebasiert und zukunftsorientiert zu erleben. Mit seinen rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Evangelische Schulstiftung die größte Bildungsträgerin der Region. Hier sind alle Kinder, ganz unabhängig von ihrer kulturellen, sozialen oder religiösen Herkunft, willkommen, Teil einer großen Schulgemeinschaft zu werden, die weit über den reinen Unterricht hinausgeht.

 

Projekt:

Die Evangelische Schule Berlin Zentrum führt regelmäßig Studienreisen durch. Im März 2025 fuhr eine Gruppe von 41 Schülerinnen und Schülern nach Izmir in die Türkei. Dort besuchten sie antike Stätten wie zum Beispiel Pergamon, Ephesus und Hierapolis und lernten dabei viel über die frühe Geschichte des Christentums und der europäischen Kultur. Neben diesen geschichtsträchtigen Ausflügen erkundete die Gruppe auch die Metropole und das Leben in der modernen Türkei und kam mit vielen Erinnerungen und wertvollen Erfahrungen wieder zurück.

 

Unterstützung:

Die Stiftung Bildung.Werte.Leben unterstützte die Studienreise mit finanziellen Mitteln, um die geplanten Exkursionen möglich machen zu können.

 

Durchführung:

41 Schülerinnen und Schüler und 3 Lehrkräfte fuhren vom 08.03. bis 15.03.2025 nach Izmir in die Türkei.

Gerne berichtet Uli Marienfeld, mitfahrender Lehrer für Mathematik, Religion und Sport, von der eindrücklichen Reise:

„Im März konnten wir mit 41 Schüler*innen der ESBZ für eine Woche in die Türkei reisen. Von Izmir (früher Smyrna) aus gab es viele Gelegenheiten, Einblick in die Ursprünge europäischer Geschichte und der christlichen Kirche zu erhalten. Bei einer Tages-Exkursion nach Ephesus und Hierapolis konnten wir auch die wunderbaren Thermen von Pamukkale bestaunen. In der modernen Metropole – Izmir ist mit 4,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der Türkei – entdeckten wir viele Zeichen der multireligiösen Kultur der Stadt. Vom Aufzug, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von einem jüdischen Architekten gebaut wurde, hatten wir einen großartigen Blick über die Stadt.

Neben gemeinsamen Aktivitäten konnten die Jugendlichen selbständig auch jeden Tag in Kleingruppen ihren Interessen nachgehen. Eines Abends erhielten wir eine Nachricht, dass eine Mädchengruppe etwas später zum Hotel zurückkommen würde. Sie waren in einer Moschee von Frauen zum Fastenbrechen (Iftar) eingeladen worden. Als sie dann gegen 22.00 Uhr im Hotel eintrafen, berichteten sie überglücklich von der Gastfreundschaft, den leckeren Speisen und dem gemeinsamen Tanzen. Es war eine Woche voller Begegnungen und Eindrücke, die noch lange nachklingen.

Wir sind der Stiftung Bildung.Werte.Leben sehr dankbar, dass wir durch ihre Unterstützung vor allem auch die einmaligen historischen Stätten in Ephesus und Pamukkale besichtigen konnten.“